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Gedanken sichtbar machen 
ist etwas Wunderbares
und wenn sie dann
auch noch verstanden werden,
war die Arbeit eine gute.
GEDANKEN
SICHTBAR
MACHEN 
IST
ETWAS
WUNDERBARES
UND
WENN
SIE
DANN
AUCH
NOCH
VERSTANDEN
WERDEN
WAR
DIE
ARBEIT
EINE
GUTE

SIE GING

UND IHRE MUSIK IST GEBLIEBEN!


Eine Musikerin, wo ich gerne mal hinhörte und die prägend für ihre Zeit war.


24. Mai

Tina Turner ging im Alter von 83 Jahren.

Über die Dame braucht man eigentlich nicht viel erzählen, man kennt sie.

Oder?

Geboren als Anna Mae Bullock, 1939 in Tennessee, war sie die jüngere von zwei Töchtern. Sie kam im Untergeschoss des Haywood Memorial Hospital in Brownsville zur Welt, das zum Zweck der Rassentrennung für Afroamerikaner bestimmt war.

Die ersten Erfahrungen als Sängerin sammelte sie als Kind im Chor der baptistischen Kirche in Nutbush, wo sie aufwuchs. Nach einer schwierigen Zeit, in der sich ihre Eltern trennten und sie bei ihrer Großmutter lebte, zog sie 1955 zu ihrer Mutter und der älteren Schwester nach St. Louis.

1958 lernte sie Ike Turner mit seiner Band „Kings of Rhythm“ kennen und wurde deren Backgroundsängerin.

1960 nahmen sie das Lied „A Fool in Love“ auf. Sie sprang dabei kurzfristig als Solosängerin ein. Der Titel schaffte es im August 1960 auf Platz 27 der US-Charts.

Aus Gründen der Promotion gab Ike ihr den Künstlernamen Tina und benannte seine Band in „Ike & Tina Turner“ um. Tina und Ike, die inzwischen auch eine Liebesbeziehung verband, gingen in der Folge mit der „Ike & Tina Turner Revue“ auf Tournee, zunächst in den USA, später auch durch Europa und Australien. 1962 heirateten sie im mexikanischen Tijuana.

Der Song „Nutbush City Limits“ aus dem Jahr 1973, den Tina Turner geschrieben hat, erreichte Platz 2 der deutschen Singlecharts und hielt sich 26 Wochen in der Hitparade.

1975 spielte sie in der Rolle der Acid Queen in der Verfilmung der Rockoper „Tommy“ von The Who mit. Parallel zu ihrem wachsenden musikalischen Erfolg häuften sich Eheprobleme mit Ike Turner und sie litt viele Jahre unter der häuslichen Gewalt durch ihren Ehemann. Nach schweren Misshandlungen verließ sie ihn 1976 und beantragte die Scheidung, die 1978 rechtskräftig wurde. Tina versteckte sich damals unter anderem mit einem kleinen Koffer und 20 Dollar in der Tasche für einen knappen Monat bei einem befreundeten Ehepaar in Stuttgart.

Anfang der 1980er-Jahre gelang ihr langsam der Durchbruch als Solokünstlerin.

1986 wurde ihr Buch „Ich, Tina – Mein Leben“ veröffentlicht.

Ab 1986 war Turner mit dem deutschen Musikmanager Erwin Bach liiert. Das Paar wohnte zunächst einige Jahre in Köln.

1988 trat Turner im Maracanã-Stadion in Rio de Janeiro vor 188.000 Zuschauern auf und brachte ihr einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde als Solokünstlerin mit dem größten Konzertauftritt ein.

1992 erschien der biografische Film „Tina – What’s Love Got to Do with It?“ mit entsprechendem Soundtrack Album.

1994 wurde Erwin Bach Chef der Plattenfirma EMI Schweiz in Zürich und so zogen sie 1995 dauerhaft in die Schweiz.

1995 sang sie das Titellied zum James-Bond-Film „Golden Eye“.

1998 mieteten sie die „Villa Algonquin“ in Küsnacht am Zürichsee.

Im März 2000 startete Turner mit ihrer zehnten Welttournee, der „Twenty Four Seven Tour“.

Im Januar 2010 wurde Turner mit dem Swiss Award in der Kategorie Show ausgezeichnet und im Januar 2013 wurden ihr das Kantonsbürgerrecht und die eidgenössische Einbürgerungsbewilligung erteilt, wodurch sie Schweizerin wurde.

2013 gab Turner ihre US-amerikanische Staatsangehörigkeit auf und heiratete Erwin Bach standesamtlich in ihrer Wohngemeinde Küsnacht.

Mit der Veröffentlichung ihrer zweiten Autobiografie „My Love Story“ im Oktober 2018 wurde bekannt, dass Turner einen Schlaganfall erlitten hatte und an Darmkrebs erkrankt war.

Der über Jahre nicht behandelte Bluthochdruck schädigte ihre Organe, unter anderem die Nieren, was eine regelmäßige Dialyse erforderlich machte. Durch die Lebendorganspende einer Niere von ihrem Ehemann und einer Nierentransplantation 2017 konnte dann auf die Blutwäsche verzichtet werden.

Turner hatte zwei leibliche Söhne:

Craig (1958–2018 durch Suizid) stammte aus einer Affäre mit dem Saxofonspieler Raymond Hill.

Ronald „Ronnie“ Renelle (1960–2022) war das einzige Kind aus der Ehe mit Ike Turner und litt an Alzheimer.

Ike Jr. (1958) und Michael (1960) stammen aus der Beziehung von Ike Turner mit Lorraine Taylor und wurden von Tina Turner adoptiert.

Hier noch ein tolles Duett mit David Bowie:


Irgendwo schön, dass es Bild- und Tonträger gibt!


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