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Gedanken sichtbar machen 
ist etwas Wunderbares
und wenn sie dann
auch noch verstanden werden,
war die Arbeit eine gute.
GEDANKEN
SICHTBAR
MACHEN 
IST
ETWAS
WUNDERBARES
UND
WENN
SIE
DANN
AUCH
NOCH
VERSTANDEN
WERDEN
WAR
DIE
ARBEIT
EINE
GUTE

ES WAR EINMAL

VOR 75 JAHREN!


Genauer gesagt, am 25. März 1948 erschien die erste Ausgabe von „DIE WUNDERWELT – DIE ZEITUNG FÜR UNSERE KINDER“.


Inhaltlich waren in erster Linie Geschichten zu lesen, die immer mit herrlichen Illustrationen reich bebildert waren. Des Weiteren gab es noch Rätsel- und Bastel-Seiten.Sie erschien vierzehntägig und kostete seinerzeit Schilling 1,50.


Zum Vergleich: Ein Arbeiter verdiente damals im Schnitt ca. 600 Schilling, ein Angestellter kam auf ca. 900 Schilling und ein Beamter ging mit ca. 800 Schilling im Monat nach Hause.


Nicht jeder konnte es sich leisten, seinem Kind alle vierzehn Tage diese Zeitung zu kaufen. Doch zweimal im Jahr bekamen sie alle, zumindest bei mir in der Volksschule. Es waren die Sonderausgaben für Ostern und Weihnachten. Diese Sonderhefte wurden in der Schule angeboten, der Klassenvorstand nahm die Bestellungen entgegen und besorgte sie. Diese Hefte waren sehr begehrt, da sie viele Bastel-Seiten enthielten.


Ich war immer von der Weihnachtsausgabe mit den wunderschön gestalteten Krippen zum Ausschneiden angetan und neugierig auf die kleinen Abenteuer von Zwerg Bumsti und der Maus.


So sah der Titel der ersten Ausgabe aus:


Ab Heft 12 war dann nur noch 1 Schilling pro Ausgabe zu bezahlen.


1949 gab es die WUNDERWELT ab Heft 23 auch in Deutschland, Italien, Großbritannien, Schweiz, Belgien, Frankreich und Saarland zu kaufen.


1950 kam ab Heft 6 Luxemburg dazu und ab Heft 7 folgten Ägypten, Brasilien und Australien.


Die WUNDERWELT war international geworden und der Preis wurde ab Heft 13 auf Schilling 1,20 angehoben.


1951 kam eine 8-seitige Elternbeilage dazu und der Preis betrug Schilling 1,50.


1955 wurde der Zeitungskopf leicht abgeändert auf „WUNDERWELT – DIE ZEITUNG FÜR BUBEN UND MÄDCHEN“ und kostete 2 Schilling.


1956 hieß sie dann „WUNDERWELT – DIE BUNTE JUGENDILLUSTRIERTE“.


1960 hielt die Fotografie in der WUNDERWELT Einzug und die schönen Illustrationen wurden weniger.


1967 kam mit Heft 8 die letzte Ausgabe in der ursprünglich angedachten Form heraus.

Die Illustrationen waren moderner geworden und nicht mehr so mein Ding.


Die WUNDERWELT als eigenständige österreichische Zeitschrift endet mit dem Juli/Augustheft 1986. Ab Oktober 1986 lautete der neue Name „treff WUNDERWELT“ und deren letzte Ausgabe erschien angeblich im Juli 1994.


Noch ein herzliches Danke an Herrn Dipl.-Ing. Werner Grieshofer für die umfangreiche Aufarbeitung aller erschienenen Hefte und die tolle Aufbereitung der Unterlagen.


Es ist immer wieder ein schönes Abtauchen in Kindertage.


Alles Liebe, wir lesen uns!

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Vieles kann zurückgenommen werden, nur Worte nicht!
VIELES KANN ZURÜCKGENOMMEN WERDEN, NUR WORTE NICHT!
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