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Gedanken sichtbar machen 
ist etwas Wunderbares
und wenn sie dann
auch noch verstanden werden,
war die Arbeit eine gute.
GEDANKEN
SICHTBAR
MACHEN 
IST
ETWAS
WUNDERBARES
UND
WENN
SIE
DANN
AUCH
NOCH
VERSTANDEN
WERDEN
WAR
DIE
ARBEIT
EINE
GUTE

ER GING

UND SEINE MUSIK IST GEBLIEBEN!


Ein Musiker, wo ich gerne mal hinhörte und der prägend für seine Zeit war.


22. September

Peter Horton ging im Alter von 82 Jahren.

Er wurde am 19. September 1941 in Feldsberg (heute: Valtice, Tschechien), 70 Kilometer nördlich von Wien, als Peter Müller geboren. Seine alleinerziehende Mutter wurde mit ihm und seinen drei Geschwistern vertrieben. Sie zogen nach Wien, wo er 1948 ersten Klavierunterricht erhielt. Seine musikalische Ausbildung setzte er bei den Wiener Sängerknaben fort, mit denen er die ganze Welt bereiste und auch unter Herbert von Karajan auf der Bühne stand. 1951 trat er mit ihnen zum ersten Mal in einem öffentlichen Konzert auf. Er lernte in Wien Klavier und Klarinette, u. a. auch am Wiener Konservatorium. Mit 16 gründete er die Band „Six Aces“. Mit 18 hatte er seine erste Bühnenshow als Sänger in der Wiener Szene bei Jazzlegende Fatty George in „Fatty’s Saloon“ und im Kabarett-Zentrum „Marietta“ von Gerhard Bronner. Mit 19 trat er als Bassist den „Flamingos“ bei und begann mit 23 in Stuttgart Gesang zu studieren.

Horton begann erst mit 28 Jahren sein Gitarre-Studium. Durch seine pianistische Musikerfahrung konnte er sein harmonisches und rhythmisches Wissen auf die Gitarre übertragen, die schließlich zu seinem Hauptinstrument wurde. Seit seinen Anfängen veröffentlichte er etwa 65 Alben und Singles.

Horton wirkte als Gastsolist mit bei Produktionen von Weltstars wie Plácido Domingo, Peter Schreier und Art Van Damme. Er spielte auf der Bühne mit Opernstars der Metropolitan Opera New York, der Mailänder Scala, der Wiener Staatsoper und des Bolschoi-Theaters und präsentierte als Fernsehgastgeber Künstler aller Sparten. Mit seinen Sendereihen „Café in Takt“ (ARD), „Hortons Kleine Nachtmusik“ (ZDF) und „Horton’s Bistro“ (ZDF) schrieb er ein Stück kulturelle deutsche Fernsehgeschichte.

2007 kehrte der Künstler wieder zu seinem Ursprung zurück. In seiner CD „Wilde Gärten“ hört man wieder seine unverkennbare Stimme. Peter Horton, der mehrere Jahre an Parkinson litt, starb kurz nach seinem 82. Geburtstag.




Irgendwo schön, dass es Bild- und Tonträger gibt!


Alles Liebe, wir lesen uns!

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Vieles kann zurückgenommen werden, nur Worte nicht!
VIELES KANN ZURÜCKGENOMMEN WERDEN, NUR WORTE NICHT!
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